Pflanzliche Wirkstoffe

Glossar

Actaea spicata (Christophskraut)

Actaea spicata (Christophskraut) enthält Alkaloide, Saponine und Flavonoide. Die Wirkung homöopathischer Zubereitungen der Wurzel wird vor allem bei Rheumatismus der kleinen Gelenke geschätzt.

Adonis vernalis (Adonisröschen)

Das Adonisröschen (Adonis vernalis), welches als geschützte (Gift-)Pflanze im Frühjahr durch seine leuchtend gelb (oder rot) gefärbten Blüten auffällt, war bereits eine in der Antike bekannte und geschätzte Heilpflanze. Im Kraut sind Digitalisglykoside nachweisbar, die infolge ihrer gefäßerweiternden und beruhigendenWirkung in der Homöopathie vor allem bei nervösen und funktionellen Herzbeschwerden leichter Ausprägung gefragt sind.

Ambra grisea

Ambra grisea ist ein Ausscheidungsprodukt aus dem Verdauungstrakt des Pottwals. In homöopathischen Zubereitungen wird die Substanz bei Schlafstörungen, Unruhe und nervöser Erschöpfung geschätzt.

Apomorphinum hydrochloricum

Das Morphin-Derivat Apomorphin unterstützt die Wirkung des Nervenbotenstoffs Dopamin, der wiederum im Zentralnervensystem eine Vielzahl von Stoffwechselreaktionen steuert. So leitet Dopamin u.a. Befehle des Nervensystems an die Muskulatur weiter. Die Substanz ist zudem auch an der Regulierung der Durchblutung der Bauchorgane, vor allem der Niere, beteiligt und beeinflusst u.a. die Wahrnehmung und Gefühlsausprägung. In der Homöopathie wird Apomorphinum hydrochloricum z.B. bei Brechreiz sowie Hustenreizung mit Brechneigung und Übelkeit verwendet.

 

Bryonia (Tollrübe, Faulrübe, Gichtrübe)

Homöopathische Zubereitungen aus der Wurzel der Bryonia (Tollrübe, Faulrübe oder auch Gichtrübe) kommen bei Rheuma und durch Gicht bedingte Gelenkbeschwerden und Gliederschmerzen, aber auch bei Neuralgien zur Anwendung. Bryonia enthält spezielle glykosidische Verbindungen wie Curcurbitacine und ihre Glykoside Bryodin, Saponin und Bryonolsäure, die einen positiven Einfluss bei rheumatischen Beschwerden haben.

Cactus grandiflorus (Königin der Nacht)

Die Königin der Nacht – Cactus grandiflorus – hat ihren Namen von der kurzen Blühzeit: Die duftend roten Blüten öffnen sich am Abend und verblühen bereits in den ersten Morgenstunden wieder. Die Pflanze enthält biogene Amine (vom sog. Tyramintyp), die sich günstig auf die Herzaktivität auswirken können.

Chelidonium majus (Schöllkraut)

Das Schöllkraut (Chelidonium majus) enthält eine Vielzahl von Alkaloiden (u.a. Spartein, Chelidonin, Berberin), die in homöopathischer Verdünnung, eine positive Wirkung auf die Leber und den Gallenfluss ausüben können. Geschätzt wird vor allem auch die krampflösende Wirkung des Mohngewächses.

Cimicifuga rhizoma (Trauben-Silberkerze)

Die Trauben-Silberkerze ist im östlichen bis zentralen Nordamerika verbreitet und wächst bis 1500 Meter Höhe an beschatteten Standorten. Cimicifuga enthält einen Stoff, der mit dem Glückshormon Serotonin verwandt ist, das N-Methylserotonin. Diese Verbindung wirkt im Gehirn ganz ähnlich wie das natürliche Hormon.

Auszüge der Droge sind Bestandteile von Arzneifertigpräparaten, die als Stimulans bei Funktionsstörungen der weiblichen Geschlechtsorgane, besonders bei klimakterisch neurovegetativen Beschwerden angewendet werden. Die Droge stimuliert bzw. verbessert Funktionsstörungen der weiblichen Geschlechtsorgane, besonders bei dysmenorrhoischen (vor allem Regelschmerzen) sowie klimakterisch bedingten neurovegetativen Beschwerden. Die Pflanze wirkt beruhigend und krampflösend; Beschwerden wie Hitzewallungen, depressive Zustände, Schlafstörungen und Blutdruckschwankungen, die durch die hormonelle Dysbalance im Klimakterium entstehen, können günstig beeinflusst werden.

Cocculus anamirta (Kockelskörner)

Die reifen und getrockneten Samen der Schlingpflanze Anamirta cocculus (Kockelskörner) wurden bereits im Mittelalter bei Seekrankheit angewendet. Auch heute noch wird Cocculus in homöopathischer Zubereitung gegen Erbrechen z. B. bei Reisekrankheit, Krampfneigung, Schwindel und Übelkeit mit Erbrechen eingesetzt.

Colchicum autumnale (Herbstzeitlose)

Das Liliengewächs, hat seinen Namen durch die späte Blütezeit im Herbst erhalten. Homöopathisch zubereitet, gewinnen die Extrakte dieser Pflanze eine gewisse Bedeutung bei der Behandlung von Gicht und rheumatischen Beschwerden. Homöopathische Zubereitungen aus Colchicum autumnale (die Herbstzeitlose) wirken ebenfalls u.a. auf den Harnwegstrakt und können die Goldrute in ihrer harntreibenden Eigenschaft unterstützen.

 

Convallaria majalis (Maiglöckchen)

Das Maiglöckchen (Convallaria majalis) enthält herzwirksame Glykoside und Steroide, die besonders bei Herzbeschwerden mit Herzrasen, Atemnot und bei Herzrhythmusstörungen zur Anwendung kommen.

Crataegus (Weißdorn)

Der Weißdorn (Crataegus) ist die bekannteste Pflanze im Bereich der herzstärkenden Gewächse. Die Blätter und Blüten dieser Pflanze enthalten Stoffe (Flavonoide), welche die Durchblutung des Herzmuskels fördern und den Blutgefäßwiderstand senken. Homöopathische Zubereitungen der Pflanze werden u. a. bei Druck- und Beklemmungsgefühl in der Herzgegend eingesetzt. Der Weißdorn (Crataegus) enthält u.a. oligomere Procyanidine – zur Gruppe der Flavonoide gehörende Stoffe -, die eine Steigerung der Schlagstärke des Herzmuskels bewirken, die Durchblutung des Herzens und der Herzkranzgefäße verbessern und den Widerstand, der dem Herzen beim Pumpen des Blutes in die Gefäße entgegengesetzt wird, zu senken.

Dioscorea villosa (Wilde Yamswurzel)

Dioscorea villosa (die wilde Yamswurzel) enthält u.a. Saponine, die für den positiven Effekt auf die Verdauung verantwortlich gemacht werden. Die Wurzel, die zu den Grundnahrungsmitteln der afrikanischen Küche gehört, wird in der Homöopathie vor allem bei Beschwerden verwendet, die eine Folge von Störungen des Leber-Galle-Systems sind.

Filipendula ulmaria / Spiraea ulmaria (Wiesenkönigin oder Mädesüß)

Die Heilpflanze Spiraea ulmaria (Mädesüß, oder auch Wiesenkönigin genannt) weist einen hohen Anteil an Salicylaldehyd (auch freier Salicylsäure) sowie Gerbsäuren und ätherischen Ölen auf. Diese Inhaltsstoffe sind besonders in Bezug auf ihre schmerzstillenden Eigenschaften interessant. In der Homöopathie kommt das Rosengewächs vor allem bei rheumatischen Gelenkbeschwerden, insbesondere bei durch Gicht bedingten Beschwerden zur Anwendung.

Glonoinum (Nitroglycerin)

Glonoinum (Nitroglycerin) wird in der Homöopathie häufig bei Schmerzzuständen angewendet. Es wirkt hauptsächlich auf die Blutzirkulation und hat sich insbesondere bei Beklemmungsgefühlen und Druck in der Brust und Herzgegend bewährt.

Guaiacum officinale (Guajakholzbaum oder Pockholz)

Die homöopathische Zubereitung des Guajakholzbaums (Guaiacum officinale) wird bei Gelenk-, Muskel- und Sehnenbeschwerden geschätzt. Den Extrakten aus dem Holz des Guajakholzbaums wird eine desinfizierende, fiebersenkende und harntreibende Wirkung nachgesagt. In der südamerikanischen Volksmedizin wurde das Guajakholz bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises und bei chronischen Exanthemen eingesetzt.

Hyoscyamus niger (Bilsenkraut)

Das Bilsenkraut (Hyoscyamus niger) enthält Tropanalkaloide, denen eine narkotisierende, halluzinogene und aphrodisierende Wirkung zugesprochen wird. In homöopathischer Verdünnung zeigt das Nachtschattengewächs einen positiven Einfluss bei Erregungs- und Angstzuständen. Hauptinhaltsstoffe: Hyoscyamin, Atrophin, Scopolamin, Apophyoscin.

Ledum palustre (Sumpfporst oder wilder Rosmarin)

Ledum palustre – auch Sumpfporst oder wilder Rosmarin genannt – wird in homöopathischen Zubereitungen verwendet, um die durch Kälteanwendung mögliche Linderung bei Gelenkbeschwerden und Verletzungen zu unterstützen. Der Name „ledum“ leitet sich vermutlich aus dem lateinischen „laedere“ (= verletzen) ab und deutet dadurch auch auf das Anwendungsgebiet der Pflanze hin, die in unterschiedlichen Zubereitungen für Haut- und Gewebeverletzungen, Prellungen, Quetschungen, Blutergüsse und Insektenstiche angewendet wird.

Lycopodium (Bärlapp)

Der Bärlapp ist über die ganze Erde verbreitet. Die Tinktur besteht aus Bärlappsporen. In der Pflanze sind die Alkaloide Lycopodin, Clavatin und Clavotoxin enthalten. 

Magnesium sulfuricum

Magnesium ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff, der im Stoffwechsel eine Vielzahl von Aufgaben übernimmt. So ist Magnesium an zahlreichen enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt. In der Homöopathie wird bei Gallenbeschwerden Magnesium sulfuricum eingesetzt.

Nasturtium aquaticum (Wasserkresse)

Das Kraut von Nasturtium aquaticum – auch Wasserkresse genannt – wurde bereits im 16. Jahrhundert als „Blutreinigungsmittel“ – zur Beseitigung von Stoffwechselschlakken – angewendet. Das Kreuzblütengewächs enthält u.a. schwefelhaltige Substanzen, die das Wachstum und die Vermehrung krankmachender Keime erschweren. Des Weiteren finden sich Bitter- und Gerbstoffe, ätherische Öle, Mineralien und eine größere Menge an Vitamin C. In der harntreibenden und antibakteriellen Wirkung von Nasturtium aquaticum liegt die Bedeutung der homöopathischen Zubereitung bei der Behandlung von Harnwegsinfektionen.

Nux vomica (Brechnuss)

Die Brechnuss kommt in Vorder- und Hinterindien, auf Sri Lanka, im malayischen  Archipel und Nordaustralien vor. Die Samen enthalten die Alkaloide Strychnin, Brucin, α-Colubrin und β-Colubrin

Pareira brava (Grießwurz)

Die Grießwurz – Pareira brava – die botanisch unter dem Namen Chondrodendron tomentosum geführt wird, fand schon im Mittelalter bei Harnabflussstörungen und Nierenkoliken ihre Anwendung. Die in der Wurzel vorkommenden Alkaloide wirken vermutlich ruhigstellend auf die glatte Muskulatur der Harnwege. In der Homöopathie kommt die Wurzel dieser, ursprünglich in Brasilien beheimateten Pflanze, u.a. bei Prostatabeschwerden und Harnwegsinfekten zur Anwendung.

Phytolacca americana (amerikanische Kermesbeere)

Extrakte, vor allem aus der Wurzel der Phytolacca americana, der amerikanische Kermesbeere (u.a. Saponine, Phytolacca genin), werden in homöopathischer Zubereitung bei schmerzenden Gelenken, bei Ischias, aber auch bei Grippe, Angina, Menstruationsbeschwerden, Mastitis und rheumatoiden Beschwerden eingesetzt. (Bildhinweis: Autor: Gerhard Elsner)

Populus tremuloides (Zitterpappel)

Wie aus der Materia Medica – dem bedeutendsten pharmakologischen Werk der Antike – hervorgeht, wurde die Rinde von Populus tremuloides – der Zitterpappel – bereits im 6. Jahrzehnt n. Chr. bei Blasenleiden und „Harnzwang“ angewendet. Im Mittelalter wurden Salbenmischungen aus den Blättern des Weidengwächses bei Entzündungen und Verbrennungen eingesetzt. Die Rinde von Populus tremuloides (Zitterpappel) wurde bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. bei Blasenleiden und „Harnzwang“ angewendet. Die in Rinde, Blättern und Knospen der Pappel enthaltenen, sogenannten glykosidischen Verbindungen, wie z.B. Salicin oder Salicortin, werden für die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung der Pflanzenteile verantwortlich gemacht. Des weiteren konnten sogenannte Flavonoide, Gerbstoffe und ätherische Öle nachgewiesen werden. Die günstigen Wirkeffekte der Pflanze auf die Harnausscheidung sind bereits seit 1936 bekannt.In der Homöopathie schätzt man die positive Wirkung dieser Pappelart vor allem bei Blasenbeschwerden, Harnwegsinfekten und Beschwerden beim Wasserlassen infolge einer gutartig vergrößerten Prostata.

Quassia amara (Der Quassiabaum)

Der Quassiabaum ist heimisch in Guayana (besonders Surinam) und dem nördlichen Brasilien bis Panama. In den gelblich weißen Holzstücken sind die Bitterstoffe Quassin und Neoquassin enthalten. Die Rinde und das bitter schmeckende Holz werden seit langer Zeit von den Eingeborenen Brasiliens und Westindien als Mittel, das den Appetit und die Verdauung anregt und fördert (Stomachikum) benutzt. Die Blüten der Quassia sollen bei Magenkrankheiten ein gutes Heilmittel sein.

Die Indikation von Quassia amara: Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Gallenbeschwerden.

Rauwolfia serpentina (Schlangenwurzel)

Reserpin ist das Hauptalkaloid der Schlangenwurzel – Rauwolfia serpentina -, welches sowohl auf das Gefäßsystem als auch auf das ZentralnervensystemEinfluss nimmt. Die Substanz hemmt die Wiederaufnahme des Nervenbotenstoffs Noradrenalin in den Nervenenden und führt zu dessen Verarmung. Die Schlangenwurzel bedingt letztlich die Senkung der Herzfrequenz, die blutdrucksenkende und die beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung.

Reserpinum (Reserpin)

Reserpin ist ein Alkaloid der Schlangenwurzel -Rauwolfia serpentina-, welches sowohl auf das Gefäßsystem als auch auf das Zentralnervensystem Einfluss nimmt. Der Stoff Reserpin hemmt die Wiederaufnahme des Nervenbotenstoffs Noradrenalin in den Nervenden und führt zu dessen Verarmung. Dies bedingt letztlich die Senkung der Herzfrequenz, die blutdrucksenkende und die beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung durch die Schlangenwurzel.

Ruta graveolens (Wein- oder Gartenraute)

Ruta graveolens (die Wein-, oder Gartenraute) besitzt eine lange Tradition und wurde bereits vor über 2000 Jahren bei einer Reihe von gesundheitlichen Problemen (u.a. auch bei rheumatischen Gelenkschmerzen) als Heilpflanze angewendet. In der Homöopathie wird das Rautengewächs z.B. bei Prellungen, Quetschungen und rheumatischen Beschwerden angewandt.

Sabal serrulatum (Sägepalme)

Die Früchte der Sabal serrulatum (Sägepalme), die an den Küsten Nordamerikas beheimatet ist, enthalten pflanzliche Sterole u.a. Sitosterol, Flavonoide, freie Fettsäuren und Terpene, die für die Linderung der Symptome bei Prostatabeschwerden aufgrund einer gutartigen Vergrößerung – auch in homöopathischer Zubereitung angewandt – verantwortlich gemacht werden.

Sepia officinalis (Tintenfisch)

Es wird das getrocknete Sekret aus der Tintendrüse von Sepia officinalis (Tintenfisch) verwendet, das in der Homöopathie bei Nervosität, Stimmungsschwankungen, Erschöpfungszuständen und Mattigkeit Anwendung findet.

Solidago virgaurea (Goldrute)

Solidago virgaurea (die Goldrute) wirkt, dank des Gehaltes an Saponinen, Phenolglykosiden und Flavonoiden, harntreibend. So wird die Durchspülung der Nieren begünstigt und dem Ansiedeln von Bakterien im Harnwegstrakt entgegengewirkt. Die Extrakte der Goldrute haben sich zudem als krampflösend und entzündungshemmend erwiesen. In der Homöopathie wird die Pflanze, aufgrund ihrer günstigen Wirkungen bei Reizzuständen der ableitenden Harmwege angewendet.

Strychnos ignatii -Bildquelle: H. Heller- (Ignatiusbohne)

Strychnos ignatii – Ignatiusbohne -, die in Südostasien weit verbreitet ist, wurde in der Volksmedizin und in der ayurvedischen Medizin als Aphrodisiakum und – infolge des Gehaltes an Alkaloiden (Strychnin, Brucin) – auch als Pfeilgift verwendet. In der Homöopathie wird die „bittere Fiebernuss“, wie die Ignatiusbohne auch genannt wird, bei Stimmungsschwankungen, nervös bedingten Kopfschmerzen, bei Angst und Reizbarkeit angewendet.

Taraxacum officinale (Löwenzahn)

Taraxacum officinale (Löwenzahn), der seinen Namen von den scharfgezähnten Blättern hat, regt die gesamte Verdauungsfunktion an und fördert die Galle- und Harnausscheidung. Traditionell wird die Pflanze als „Blutreinigungsmittel“ verwendet. In der Homöopathie wird der Löwenzahn wegen seiner verdauungsfördernden Wirkung geschätzt und kommt bei bestehenden Leberleiden zur Anwendung.

Urginea maritima (Meerzwiebel)

Die Meerzwiebel (Urginea maritima) weist in homöopathischen Verdünnungen ein breites Wirkungsspektrum auf. Die Pflanze wird sowohl bei entzündlichen Prozessen als auch bei Magen-Darm- und Herzproblemen angewendet. Die in der Zwiebel vorhandenen herzwirksamen Substanzen (u. a. Bufadienolide, Cardenolide) wirken herzstärkend, diuretisch (entwässernd) und blutdrucksenkend. Die positiven Wirkeffekte werden u. a. bei leichten Herzbeschwerden wie Herzschwäche und Brustenge (Angina pectoris) geschätzt.

Viscum album (Mistel)

Viscum album (Mistel) enthält bestimmte Substanzen, u.a. sog. Lektine, Flavonoide und Viscotoxine, die in homöpathischer Zubereitung bei Abweichungen vom normalen Blutdruck von günstigem Einfluss sein können. Neben der Wirkung z. B. auf den Kreislauf sind andere Anwendungsgebiete bekannt (z.B. in der Tumortherapie).

Yucca filamentosa (Fädige Palmlilie)

Die Fädige Palmlilie ist in der Atlantikküstenregion in den Staaten, in Sandboden, Grasland und an Waldränden in etwa Seehöhe verbreitet. Verwendet werden die frischen Blätter und Blüten.

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