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Für ein starkes Herz

Für ein starkes Herz

Homviocorin: Homöopathische Mittel bei Herzschwäche

Am Herzen hängt, am Herzen entscheidet sich alles. So fühlen wir, so sagen wir es mit einiger Berechtigung, denn das Herz ist der energetische Mittelpunkt des Körpers. Jedes andere Organ ist gleichermaßen der Gefahr ausgesetzt, krank zu werden und Störungen zu erleiden, doch das Herz steht als Energiequelle und, mit Hilfe des Kreislaufs, als Energieversorger im Mittelpunkt.

Treten im Brustkorb Druckgefühle oder gar Schmerzen auf, denkt man zuerst an das Herz als mögliche Ursache, obwohl für die Schmerzentstehung eine Vielzahl anderer Möglichkeiten in Frage kommen, wie: die Lunge, das Rippenfell die Speiseröhre, die Rippen, die Nerven (etwa die Intercostalneuralgie) und daneben eine Reihe funktioneller Störungen. Es ist die Kunst und die Erfahrung des Arztes, je nach Dauer, Stärke, Ausdehnung und Ausstrahlung der Schmerzen, in Abhängigkeit von der allgemeinen Krankheitseinschätzung eine entsprechende Organzugehörigkeit festzustellen. 

Ohne auf die verschiedenen Diagnosen weiter einzugehen, ergibt sich aus der Vielzahl der Möglichkeiten die Notwendigkeit, mitunter auch die Dringlichkeit einer Abklärung durch den Arzt. Vor allem dann, wenn die Beschwerden anhaltend sind oder immer wieder auftreten.

Wenn die Herzleistung nachläßt

Um die Leistung des Herzens mit seiner ständigen und lebenslangen Pumptätigkeit zu gewährleisten, muss die ausreichende Blut- und Sauerstoffversorgung der Herzmuskulatur sichergestellt sein. Diese Versorgungsaufgabe ist an die freie Durchgängigkeit aller am Gefäßsystem des Herzens beteiligten Blutgefäße (koronare Gefäße oder Herzkranzgefäße) gebunden.  Kommt es zu Kalkablagerungen, die den Blutfluss einschränken, entstehen Druck- oder Scherzgefühle in der Brust, die als pektanginöse Beschwerden bezeichnet werden Die Heftigkeit der Beschwerden hängt von der Anzahl und dem Ausmaß der Verkalkungen bzw. Gefäßengen ab (diffus oder isoliert). In all diesen Fällen entsteht ein Missverhältnis zwischen Sauerstoffangebot und Sauerstoff bedarf. Dieses Missverhältnis ist die Ursache für die Beschwerden, die als pektanginös bezeichnet werden. 

Nur der Nachweis von Stenosen im Bereich der herzeigenen Blutgefäße rechtfertigt den Begriff „pektanginöse Beschwerden“. Mit Hilfe der Angiographie lassen sich diese Stenosen lokalisieren und in vielen Fällen beseitigen (durch Dehnung oder durch das Einlegen sog. Stents) Immerhin ergibt sich aus dem Gesagten die Dringlichkeit einer medizinischen Behandlung.

Das „alternde“ Herz

In den Fällen aber, in denen keine Enge in den koronaren Gefäßen nachgewiesen werden kann, sind auftretende Beschwerden ursächlich anders zuzuordnen. Besonders im Alter kommt es vor, dass die Herzleistung den körperlichen Anforderungen nicht genügt. Das Treppensteigen fällt schwer, die Luft „geht aus“, ein Druck- und Engegefühl in der Herzgegend fällt auf. Die Leistungsfähigkeit des Herzens und die allgemeine Leistungsfähigkeit des Körpers sind eingeschränkt. Auch in diesen Fällen ist eine ärztliche Abklärung anzuraten. Können eine manifeste Angina pectoris bzw. Stenosen in den Koronargefäßen ausgeschlossen werden, dann bleibt das „alternde“ bzw. das nicht mehr leistungsfähige Herz, das im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht.

Neben dem Alter bestehen eine Reihe von Risikofaktoren, die für das Zustande-Kommen einer Herzschwäche verantwortlich zu machen sind.

Als allgemein anerkannte Risikofaktoren gelten: 

  • Übergewicht
  • Nikotinabusus
  • Erhöhter Blutdruck
  • Anhaltender psychischer Stress
  • Erhöhtes LDL-Cholesterin, erhöhte Triglyceride
  • Körperliche Inaktivität
  • Diabetes mellitus

Neben diesen allgemeinen Verhaltensrichtlinien und Therapiemaßnahmen kann ein Herz, das nicht mehr fähig ist, die volle Leistung zu erbringen, mit der Einnahme von Medikamenten gestärkt werden, die ausschließlich aus natürlichen Wirkstoffen zusammengesetzt sind. Es stehen dabei zahlreiche Wirkstoffe zur Verfügung, deren Eigenschaften geeignet sind, die Funktion von Herz und Kreislauf zu unterstützen. Demzufolge muss es darum gehen, die Zusammensetzung der Wirkstoffe so zu wählen, dass eine größtmögliche Wirkung erzielt wird, ohne unerwünschte Nebenwirkungen entstehen zu lassen.

Medikamente und Therapie für ein starkes Herz

Die Grundlage einer jeden Therapie besteht in der Vermeidung der Risikofaktoren bzw. in denjenigen Maßnahmen und Verhaltensweisen, die geeignet sind, die Risikofaktoren zu minimieren (sportliche Betätigung, Er­nähr­ungs­gewohnheiten, Behandlung des Bluthochdrucks, Diabteseinstellung, Nikotin-Entwöhnung). An diätetischen Maßnahmen ist eine ballaststoffreiche Kost mit möglichst geringem Anteil an gesättigten Fettsäuren und geringem Cholesteringehalt zu empfehlen. Bei Hypertriglyzerinämie sind Alkoholverzicht, Gewichtsreduktion und das Meiden von schnell erschließbaren Kohlehydraten wichtig.

Neben diesen allgemeinen Verhaltensrichtlinien kann ein Herz, das nicht mehr fähig ist, die volle Leistung zu erbringen, mit der Einnahme von Medikamenten gestärkt werden, die ausschließlich aus natürlichen Wirkstoffen zusammengesetzt sind. Es stehen dabei zahlreiche Wirkstoffe zur Verfügung, deren Eigenschaften geeignet sind, die Funktion von Herz und Kreislauf zu unterstützen. Demzufolge muss es darum gehen, die Zusammensetzung  in den Medikamenten so zu wählen, dass eine größt mögliche Wirkung erzielt wird, ohne unerwünschte Nebenwirkungen entstehen zu lassen.

Zu den bekanntesten und wirkungsvollsten Wirkstoffen gehören:

  1. Crataegus (Weißdorn)
    Die wirkungsbestimmenden Inhaltsstoffe sind: Flavonoide, Rutin, Vitexin, oligomere Procyanidine.
    Die Wirkung:
    • Verbesserung der Herzmuskelkontraktur (pos. inotrop)
    • Verbesserung der elektrischen Reizleitung (pos. dromotrop)
    • Senkung des peripheren Widerstandes
    • Antiarhythmisch und entzündungshemmend
  2. Convallaria majalis (Maiglöckchen)
    Die wirkungsbestimmenden Inhaltsstoffe sind: Glykoside, Convallatoxin, Cardenolide.
    Die Wirkung:
    • Verbesserung der Kontraktion des Herzmuskels
    • Ökonomisierung der Herzleistung Venentonisierend Diuretisch
  3. Glonoinum (Nitroglycerin)
    Die Wirkung:
    • Wirkt sich hauptsächlich auf die Blutzirkulation
    • Wirkt Beklemmungs- und Druckgefühlen in der Brust entgegen