Now Reading
Gelassenheit lernen

Gelassenheit lernen

Ambrax – Homöopathisches Arzneimittel bei nervösen Störungen wie Schlaflosigkeit unnd Verstimmungszustände

Von einem Meeting ins nächste gehetzt, die Kinder gerade noch pünktlich vom Kindergarten abgeholt, eingekauft, Essen gemacht, die Wohnung aufgeräumt… Puh, da kann schon mal in Stress geraten. Gerade in Zeiten, in denen alles immer schneller gehen muss, ist ein kühler Kopf im Alltag so wichtig. Wie Sie im täglichen Leben zu mehr Gelassenheit gelangen, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Was bringt uns Gelassenheit im Alltag?

Wenigen Menschen fällt es leicht, Gelassenheit zu bewahren, viele sollten und müssen dies erst lernen. Es gibt zahlreiche Techniken, die Ihnen helfen können, Gelassenheit in Ihr Leben zu bringen. Wir haben hier sechs Gelassenheitsübungen für mehr innere Ruhe und Zufriedenheit zusammengestellt.

Was ist Gelassenheit? Gelassenheit bedeutet Ruhe zu bewahren und los zu lassen. Stressige Situationen und schwierige Entscheidungen können auch als Chance für eine Veränderung gesehen werden. So kann man aus Fehlern und Lebenskrisen viel lernen. Jeder Misserfolg bringt Sie weiter. Gelassene Menschen haben viele Vorteile gegenüber gestressten Menschen: Sie reagieren überlegener und ruhiger in kritischen Situationen, sie können entspannter mit Problemen umgehen, dadurch sind sie oft erfolgreicher und glücklicher im Beruf und in Beziehungen. Es lohnt sich also, Gelassenheit zu trainieren, da Sie damit viel mehr vom Leben haben werden.

Sechs Entspannungsübungen bei Stress

Um in stressigen Momenten für Ausgeglichenheit zu sorgen und nachhaltig einen gesunden Umgang mit Anspannung zu lernen, sind die folgenden Entspannungsübungen zu empfehlen.

1. Konzentration auf die Atmung

Überall einsetzbar, einfach durchzuführen und trotzdem effektiv – bewusstes Atmen reicht meist schon aus, um innere Anspannung und Nervosität zu lindern. Atmen Sie einige Minuten bewusst tief ein und wieder aus. Wiederholen Sie diese Übung mehrmals. In akuten Stresssituationen können Sie so die erste (Über-) Reaktion unterdrücken und die Lage besser beherrschen.

2. Progressive Muskelentspannung

Eine der bekanntesten Entspannungsübungen, die sich bei Stress bewährt hat, ist die progressive Muskelentspannung. Hierfür spannen Sie abwechselnd einzelne Muskelgruppen ihres Körpers sekundenlang an und entspannen diese nach einigen Sekunden wieder. Gehen Sie dabei am besten systematisch von den unteren Extremitäten bis zu den Schultern vor. Genauso wie die Atemübung lässt sich die progressive Muskelentspannung in so gut wie jeder Situation diskret anwenden. Zusätzlich werden durch diese Entspannungsübung nach einiger Zeit idealerweise Verspannungen gelöst, sodass Sie sich auch körperlich gelöster fühlen.

3. Meditation

Auch regelmäßige Meditationsübungen können Ihnen helfen, langfristig Gelassenheit im Alltag und auch im Berufsleben zu erlangen. Nehmen Sie sich jeden Tag zehn Minuten, in denen Sie sich an einen ruhigen Ort setzen, die Augen schließen und versuchen, Ihre Gedanken einfach ziehen zu lassen, ohne auf sie einzugehen. Konzentrieren Sie sich dabei auf die von Ihnen wahrgenommenen Körpersignale wie etwa den Puls, den Sie deutlicher spüren können, wenn Sie nach ihm fühlen. Hier gilt: Übung macht den Meister. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie anfangs noch durch Ihre Gedanken abgelenkt werden. Mit regelmäßiger Übung wird Ihnen Meditation zunehmend leichter fallen.

4. Autogenes Training

Etwas herausfordernder als die progressive Muskelentspannung, aber nicht weniger effektiv ist autogenes Training. Durch die Konzentration auf bestimmte kurze Leitsätze und Bilder, die Sie sich in Gedanken vorsagen, lernen Sie sich selbst umzustimmen und so Ihren Körper und Geist entspannen. Nach einiger Zeit sollte sich eine gewisse Schwere und Wärme in Ihrem Körper einstellen, die die Entspannung erzeugt.

Legen Sie sich dazu auf den Rücken, Ihre Arme liegen neben Ihrem Körper. Falls dies nicht möglich sein sollte, können Sie die Übung auch im Sitzen durchführen. Setzen Sie auf einen Hocker oder Stuhl. Dann nehmen Sie eine leicht gebeugte Körperhaltung, die sogenannte Droschkenkutscherhaltung ein. Machen Sie Ihren Rücken krumm, der Kopf neigt leicht nach vorne, die Arme liegen locker auf Ihren Oberschenkeln. Durch diese Körperhaltung können Sie die meisten Muskeln maximal entspannen.

Konzentrieren Sie sich nun auf Ihr rechtes Bein und wiederholen Sie in Gedanken „Mein rechtes Bein ist schwer“, bis sich ein tatsächliches Schweregefühl in Ihrem rechten Bein einstellt. Gehen Sie so Schritt für Schritt Ihre Beine, die Arme, den Oberkörper und den Kopf durch, bis Ihr Körper sich mehr und mehr entspannt. Da autogenes Training anfangs etwas Übung benötigt, empfiehlt sich für Anfänger ein entsprechender Kurs.

5. Bitte lächeln!

Es klingt fast schon zu einfach, um wahr zu sein: Häufiges Lächeln macht gelassener und entspannt. Auch wenn Ihnen in stressigen Alltagsmomenten gar nicht nach Lachen zumute ist – selbst ein unechtes Lächeln kann zur Entspannung beitragen. Zwei Minuten Lächeln reichen meist schon aus, um sich danach gelassener und fröhlicher zu fühlen. Wer einen noch größeren Effekt erreichen möchte und einen Raum allein für sich hat, kann auch für ein paar Minuten laut und herzhaft lachen. So werden Stresshormone wie Cortisol sogar noch besser abgebaut. Lachen ist eben doch die beste Medizin, wie immer gesagt wird.

6. Yoga

Ein echter Klassiker für mehr Entspannung und Gelassenheit im Alltag ist Yoga. Die Kombination aus Atemübung, Meditation und Dehnungsübungen ist optimal, um innere Ruhe und Gelassenheit zu erlernen. Ein tiefes, ruhiges und bewusstes Ein- und Ausatmen spielt bei Yoga eine wichtige Rolle. Eine ruhige Atmung ist wie Magie, die Ihnen hilft bewusst abzuschalten und so zur Ruhe zu kommen.

Yoga stärkt die Tiefenmuskulatur und kann deswegen eine gute Ergänzung zum Fitnesstraining sein, um Muskeln auszubauen.

Wer nicht nach sportlichen Herausforderungen sucht, für den ist Yin Yoga eine gute Alternative. Bei Yin Yoga liegt der Fokus auf der absolut ruhigen Entspannung. Yin Yoga ist im Vergleich mit anderen Yogaarten eher passiv. Die Yogaübungen werden langsam, im Sitzen oder Liegen und ohne größere Muskelanspannungen durchgeführt. Dabei soll die Haltung nicht perfekt sein, sondern maximal entspannt. Wenn Sie während der Dehnungsübungen ein unangenehmes Schmerzgefühl spüren, können Sie Ihre Position danach ausrichten. Sie müssen nicht an Ihre Grenzen gehen. Das Loslassen der Emotionen und Gedanken während der Übungen spielt hier eine entscheidende Rolle. Die Yin Yoga Übungen werden besonders lang – drei bis fünf Minuten – gehalten. Nachdem es eine Unzahl von diesen Übungen gibt, empfehlt es sich, sich im Vorfeld darüber zu informieren. Egal für welchen Yoga-Stil Sie sich entscheiden: kaum eine Sportart ist besser geeignet, um sich fit, entspannt und gelassen zu fühlen.