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Wirkstoffe

Magnesiumsulfat
(Magnesium sulfuricum)

Das Magnesiumsalz der Schwefelsäure kommt in der Natur meist als wasserhaltiges Mineral vor. Der wohl bekannteste Vertreter ist Magnesiumsulfat-Heptahydrat, besser bekannt als Epsom- oder Bittersalz. Innerlich angewandt wird es bei Verdauungsstörungen, Entzündungen des Magen-Darm-Trakts, Muskelschwäche, starken Kopfschmerzen und Migräne sowie äußerlich bei Muskelverspannungen, Prellungen, Verstauchungen und Hauterkrankungen.

Weitere Namen von Magnesiumsulfat

Magnesium sulfuricum, Magnesiumsulfat, Epsom-Salz, Bittersalz

Wichtige Inhaltsstoffe von Magnesiumsulfat

Magnesium sulfuricum ist das Magnesiumsalz der Schwefelsäure (H2PO4). Es besteht also aus einem Magnesium-Ion (Mg2+) und einem Sulfat-Anion (PO42-).

Aussehen von Magnesiumsulfat

Magnesiumsulfat ist ein farb- und geruchloser Feststoff. Die hydrierten Formen bilden Kristallstrukturen und blühen vermischt mit anderen Salzen in verschiedensten Formen in den Salzlagerstätten aus.

Verbreitung von Magnesiumsulfat

In der Natur kommt Magnesiumsulfat vor allem in seinen hydrierten Formen – also in Verbindung mit Wasser – als Mineral vor. Die bekanntesten Formen sind Kieserit, Pentahydrit, Hexahydrit und Epsomit (Epsom-Salz, Bittersalz). Diese finden sich meist als Beimischung in großen Salzlagerstätten. Chemisch hergestellt wird die Verbindung aus Magnesium und Schwefelsäure unter der Freisetzung von elementarem Wasserstoff (H2).

Heilkraft und Anwendung von Magnesiumsulfat in der Naturheilkunde

Magnesium sulfuricum wirkt entspannend und krampflösend auf Skelett- und glatte Muskulatur (innere Organe) sowie entzündungshemmend. Es findet unter anderem Einsatz bei
  • Verdauungsstörungen (Erbrechen, Durchfälle (oft im Wechsel mit Verstopfung), bitteres Aufstoßen)
  • Entzündungen des Magen-Darm-Trakts
  • Muskelschwäche
  • Starke Kopfschmerzen, Migräne
Äußerlich angewendet wird es bei
  • Muskelverspannungen, Prellungen, Verstauchungen

Interessante Fakten zu Magnesiumsulfat

Nicht nur in der Homöopathie und Naturheilkunde weiß man um den Nutzen von Magnesiumsulfaten. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) listet Magnesiumsulfat in ihrer Aufzählung der unentbehrlichen Arzneimittel (WHO Model List of Essential Medicines) als Medikament bei Präeklampsie und Eklampsie, also Schwangerschaftsvergiftung und -krampfanfällen.

Zudem wird es eingesetzt bei einer bestimmten Art von Herz-Rhythmusstörungen (Torsade-de-Point-Tachykardien) und war früher ein bewährtes Abführmittel (Laxans). Die abführende Wirkung entsteht durch die Affinität des Magnesiumsalzes zu Wasser. Dadurch bindet es Flüssigkeit (sogenannte osmotische Wirkung) im Darm und macht den Stuhl weich. Den gleichen Effekt haben auch Zuckeralkohole wie Sorbit und Mannit. Diese finden sich oft in zuckerreduzierten Lebensmitteln – deswegen lösen z.B. zuckerfreie Bonbons beim Verzehr größerer Mengen Durchfall aus. Osmotische Laxantien sind heutzutage jedoch nicht mehr erste Wahl in der Therapie von Verstopfung.

Neben dem reinen Magnesiumsulfat ist das Magnesiumsulfat-Heptahydrat wohl die bekannteste Form des Salzes. Es ist besser bekannt unter dem Namen Epsom- oder Bittersalz und erfährt seit geraumer Zeit große Beachtung, vor allem durch die Kosmetik- und Wellnessindustrie. Als Badezusatz, -bombe oder -salz ist es aus vielen Haushalten inzwischen nicht mehr wegzudenken. Es soll entspannend auf Seele und Muskulatur wirken und für samtweiche und rehydrierte Haut sorgen.

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